Datum:
13.09.2025
Uhrzeit:
13:00
Ort:
St.Margarethen

Beschreibung

Alarmstufe-4-Übung bei der Aineckbahn in St. Margarethen

Am Samstagnachmittag, dem 13. September 2025, war die Mittelstation des SilverJet der Aineckbahn in St. Margarethen Schauplatz einer großangelegten Brandübung.
Insgesamt nahmen 8 Feuerwehren mit 112 Kräften an dieser Übung teil.


Zum Übungsablauf

Um 13:00 Uhr wurde die ortszuständige Feuerwehr St. Margarethen durch die Bezirks-Alarm- und Warnzentrale Lungau zu einem Brand in der Werkstätte des SilverJet alarmiert.
Aufgrund der Erstmeldung, dass es sich um einen Brand des Werkstättengebäudes handelt, sowie der langen Anfahrt erhöhte Einsatzleiter Ortsfeuerwehrkommandant OBI Robert Kettele bereits während der Anfahrt auf Alarmstufe 2.
Bei der Lageerkundung wurde ein Brand im Werkstättengebäude mit mehreren vermissten Personen festgestellt.
Aufgrund der langen Anfahrtszeiten der nachrückenden Kräfte sowie der schwierigen Löschwasserversorgung entschied sich Einsatzleiter Kettele, die Auslösung der Alarmstufe 4 zu veranlassen.


Weitere Kräfte treffen ein

Die Feuerwehr St. Margarethen begann unverzüglich mit einem ersten Löschangriff sowie der Personenrettung aus der Werkstätte.
Zusätzlich wurde die Löschwasserversorgung über die bestehende Beschneiungsanlage sichergestellt.
Durch die nach und nach eintreffenden weiteren Feuerwehren wurde eine umfassende Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff gestartet.
Zusätzlich erfolgte die Herstellung einer weiteren Relaisleitung aus dem Karisberggraben.
Das Kommando Lungau errichtete eine Einsatzleitung, bei der auch die Drohneneinheit wertvolle Bilder aus der Luft lieferte und so die Entscheidungsfindung unterstützte.
Durch das Atemschutz Lungau wurde ein Atemschutz-Sammelplatz aufgebaut und der gesamte Atemschutzeinsatz koordiniert.


Übungsziele und Nachbesprechung


Gegen 15:00 Uhr konnten alle gesetzten Übungsziele erfolgreich erreicht werden.
Im Anschluss folgte die Übungsnachbesprechung, bei der Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Hannes Pfeifenberger, Abschnittsfeuerwehrkommandant-2 BR Volker Mörtl, Ortsfeuerwehrkommandant OBI Robert Kettele sowie Ortsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter BI Alexander Engl die gewonnenen Erkenntnisse allen Beteiligten mitteilten.
Ein besonderer Dank gilt den Katschbergbahnen, stellvertretend Betriebsleiter Michel Ramsbacher, für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes.

Zahlen und Fakten zur Übung

Bei der Alarmstufe-4-Übung standen neben dem Bezirskfeuerwehrkommndanten OBR Hannes Pfeifenberger, dem Abschnittsfeuerwehrkommandanten-2 BR Volker Mörtl und der Drohneneinheit Lungau folgende Feuerwehren im Einsatz:

• Feuerwehr St. Margarethen

• Feuerwehr St. Michael & Löschzug St. Martin

• Feuerwehr Unternberg

• Feuerwehr Thomatal

• Feuerwehr Ramingstein

• Feuerwehr Tamsweg & Löschzug Mörtelsdorf

• Feuerwehr Muhr

• Feuerwehr Mauterndorf

Die Alarmierung der beteiligten Feuerwehren sowie die Koordination des Funkverkehrs wurden durch die Disponenten der Bezirks-Alarm- und Warnzentrale Lungau übernommen.