Beschreibung
Projektwoche der LFS Tamsweg: Neues Waldbrandmodul für die Feuerwehr Thomatal gefertigt
Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche der Landwirtschaftlichen Fachschule Tamsweg arbeiteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern Leonhard Ernst und Roman Gautsch an einem besonderen Praxisprojekt für die Feuerwehr Thomatal.
Entstanden ist dabei ein vollständig ausgestattetes Waldbrandmodul, das künftig bei Vegetationsbränden der Klasse F1 zum Einsatz kommen wird.
Bereits im Vorfeld wurde das Modul digital konstruiert und einer Belastungssimulation unterzogen. So konnten Stabilität, Tragfähigkeit und Praxistauglichkeit bereits vor Baubeginn überprüft und das endgültige Design optimal abgestimmt werden.
Das Modul umfasst sämtliche Gerätschaften für die effektive Bekämpfung von Wald- und Flurbränden, darunter Waldbrandschläuche, Feuerpatschen, Gorgui-Werkzeuge sowie weiteres spezialisiertes Equipment. Zusätzlich wurde das Modul mit Abseilgeräten für Einsätze im steilen Gelände und mit einem Nasssauger für Auspumparbeiten ausgestattet. Damit eignet sich das System nicht nur für Vegetationsbrände, sondern auch für die Bewältigung kleinflächiger Überschwemmungen.
Eine integrierte Umfeldbeleuchtung sorgt dafür, dass die Mannschaft auch bei schlechten Lichtverhältnissen sicher und effizient arbeiten kann. Zudem ist das gesamte Modul so konstruiert, dass es rasch und unkompliziert vom Anhänger entladen werden kann – ein wesentlicher Vorteil für kurze Einsatzzeiten.
Gefertigt wurde das System aus leichten, aber robusten Aluminium-Systemprofilen. Ergänzend kamen großvolumige Transportkisten zum Einsatz, die eine übersichtliche, griffbereite und schnelle Entnahme von Werkzeugen und Ausrüstung direkt an der Einsatzstelle ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler legten dabei großen Wert auf Praxistauglichkeit, Ergonomie und eine logisch strukturierte Anordnung aller Komponenten.
Mit sichtbarem Stolz übergaben die angehenden Fachkräfte das fertige Modul an die Feuerwehr Thomatal. Sie wünschen den Kameradinnen und Kameraden viel Freude mit dem neuen Einsatzmittel – und vor allem, dass sie stets gesund und unversehrt von ihren Einsätzen zurückkehren.