- FF Göriach
- FF Mariapfarr
- FF Tamsweg
Am frühen Vormittag des 07. August 2026 führte die Feuerwehr Göriach eine Nachkontrolle der Brandstellen des Waldbrandes vom Vortag im Bereich Hintergöriach durch.
Dabei wurde eine weitere Brandstelle entdeckt. Erneut brannte Waldboden in einem sehr steilen und schwer zugänglichen Waldgebiet.
Weitere Einsatzkräfte nachalarmiert
Aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse, des langen Anmarschweges sowie der fehlenden gesicherten Wasserversorgung entschied der Einsatzleiter, Ortsfeuerwehrkommandant OBI Dominik Kössler, weitere Einsatzkräfte nachzualarmieren.
Zunächst wurde die Feuerwehr Mariapfarr mit dem Tanklöschfahrzeug alarmiert. In weiterer Folge wurde auch die Feuerwehr Tamsweg mit dem Tanklöschfahrzeug an die Einsatzstelle nachalarmiert.
Anspruchsvolle Löscharbeiten im steilen Gelände
Nach dem Aufbau einer Löschleitung bis zu den Brandstellen begannen die Einsatzkräfte mit den aufwendigen Nachlöscharbeiten.
Sämtliche betroffenen Bereiche wurden mit Schanzwerkzeug händisch geöffnet und umgegraben, um die tief im Waldboden befindlichen Glutnester freizulegen und gezielt ablöschen zu können.
Zur Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung richtete die Feuerwehr Tamsweg einen Pendelverkehr mit dem Tanklöschfahrzeug ein und versorgte das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Mariapfarr mit Löschwasser.
Der koordinierte Löscheinsatz zeigte Wirkung, sodass gegen 11:25 Uhr „Brand aus“ gemeldet werden konnte.
Blitzschlag als wahrscheinliche Brandursache
Als wahrscheinliche Ursache des Waldbrandes gilt ein Blitzeinschlag in einen Stacheldrahtzaun.
Vermutlich wurde die elektrische Energie über den Zaun weitergeleitet, wodurch sich entlang des Zaunverlaufs an insgesamt drei Stellen Brände im Waldboden entwickelten.
Im Einsatz standen rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Göriach, der Feuerwehr Mariapfarr sowie der Feuerwehr Tamsweg.